Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.                  (aus China) 


Umwelt- und Baumediation

Bauvorhaben im öffentlichen Raum beeinträchtigen die Umwelt und mit ihr Anwohner, Betriebe sowie die Zivilgesellschaft. Oft führen sie zu Konflikten im Vorfeld einer Realisierung. Da sich oft gegensätzliche private und öffentliche Interessen gegenüberstehen, ist eine koordinierte Lösungsfindung schwierig. Dies bindet auf Seite aller Beteiligten wertvolle personelle und finanzielle Ressourcen und kann ein Vorhaben über Jahre hinaus verzögern.

Bei der Mediation in Bau- und Umweltfragen handelt es sich um  ein freiwilliges, strukturiertes Verfahren, bei dem alle Betroffenen nach einer gemeinsamen, dauerhaften Lösung suchen. 

Mögliche Anwendungsbereiche in der Umweltmediation und der Baumediation sind: 

  • Erweiterung oder Neubau von Betriebsanlagen, wie z. B. im Bereich Industrie, Abfallwesen und Materialabbau (Kies und Fels)
  • Erstellung von Infrastrukturvorhaben, wie z.B. Ausbau/Neubau von Straßen, Bahnanlagen,  Stromleitungen, Tourismus- und Freizeitanlagen, Mobilfunk-Sendeanlagen
  • Planungen und Konzepte, wie z.B. räumliche Entwicklungskonzepte, Standortplanungen für öffentliche Anlagen
  • Konflikte zwischen am Bau Beteiligten, wie z.B. Bauleitung, Bauherr, Handwerkern, Nachbarn und Mieter